Von Trient nach Malcesine.
Es waren 55 km voller Glücksgefühle. Ich glaube bei allen vollkommene Fassungslosigkeit, dass es danach "schon" vorbei ist und dass wir es wirklich ohne eine einzige Panne und mit so viel Freude und Leidenschaft gepackt haben. Ich, und ich denke auch die anderen, waren überwältigt. Das Wetter an dem Tag war auch so wunderbar. Ein wunderschöner mild-warmer Sommertag. Wir hatten zum Ende hin einen relativ starken Anstieg, ABER der Blick der sich uns geboten hat als wir oben angekommen sind war wirklich einmalig: ein See in mitten von prächtigen Bergen.
Es ist schon komisch, dass man manchmal die schönsten Orte "direkt" vor der Tür hat und trotzdem so gut wie nie dort ist. Es war mal wieder einer der Momente in den ich nicht verstehen konnte, warum ich bislang in Europa so wenig Urlaub gemacht hat. Da hat man die beste Pizza, den schönsten See und tolles Urlaubsflair so gut wie vor der Tür und dann war ich erst dreimal in meinem Leben dort...
Es ist nicht zu erklären.
Der Weg nach unten war schnell und leicht. Es ging nämlich nur Bergab. Und unten angekommen haben sieben von uns zur Feier des Tages direkt am See einen italienischen Cappuccino getrunken. Und der Achte? Das war mein Bruder. Der ist vor lauter Freude in den eiskalten See gesprungen. Herrlich.
Von München bis nach Malcesine mit dem Rad: wir haben es geschafft.
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Samstag, 26. Oktober 2013
Montag, 21. Oktober 2013
Tag 6. Von Leifers nach Trient.
Der Tag hat uns mit Regen aufgeweckt. Was nicht ganz so schlimm war, denn die Strecke von Leifers nach Trient war eine der Leichteren. Mit 63 km und 144 Höhenmeter war die Strecke in kurzer Zeit zu bewältigen. Also sind wir spät aufgestanden, haben lange und gemütlich gefrühstückt und sind dann in aller Ruhe losgefahren. Und siehe da: die Gemütlichkeit hat den Regen weggezaubert... Wir haben die komplette Strecke ohne Regen geschafft. Zwischendrin gab es ein paar Rennen - weil drei von uns sich ja noch keinen Tagessieg geholt haben und sich so ein Pokal schon ganz gut in der Vitrine macht. Es war wirklich lustig. Immer wenn wir dachten jetzt geht es dem Ende zu und wir haben die Strecke so gut wie hinter uns gebracht, ist wieder jemand "ausgebrochen" und hat versucht den anderen davon zu fahren. Leider war das Ende nicht in Sicht und so wurden die Ausbrecher wieder von den Verfolgern eingeholt. Geholt hat sich den Pokal ein Mädel. Für Tapferkeit, Durchhaltevermögen und vor allem durchweg Gute Laune hätte Sie ihn sich eigentlich jeden Tag schon verdient gehabt: an Tag 6 war es dann soweit.
Freitag, 20. September 2013
Tag 5. Von Meran nach Leifers. Über Bozen. Und Ohne Mittagessen.
Eine sehr schnelle und simple Strecke. Es geht einfach nur geradeaus. 50km lang. Was ziemlich langweilig ist. Also es ist jetzt nicht so, dass ich wahnsinnig scharf auf Hügel / Berge oder jede andere Art von Anstieg bin. Aber 50km nur geradeaus ist schon irgendwie langweilig. Wenn es mal hoch geht ist es ja so: erst quält man sich, dann freut man sich und dann entspannt man sich bei der Abfahrt. Abwechslung ist schon gut.
Das schöne an dieser langweiligen Strecke, war dass wir sehr lange an dem Fluss "Etsch" entlang gefahren sind. Und der hat uns mit seiner türkisen Farbe entzückt.
Nach 42 km haben wir Stopp in Bozen gemacht. Da wir soviel Zeit hatten, fanden wir es ganz nett nicht direkt ins Hotel zu fahren, sondern noch kurz links abzubiegen um in Bozen Mittag zu essen. Wir haben ein tolles Restaurant mitten in Bozen gefunden. Haben bestellt, wollten Essen, konnten aber nicht, denn: wir wurden vergessen. So haben wir nach über 1,5 Stunden warten und permanent erneutem vertrösten lassen (Essen kommt in fünf Minuten, ganz sicher) erbost und hungrig das Restaurant verlassen. Also hat sich jeder einen Müsliriegel reingestopft, obwohl wir die eigentlich schon nicht mehr sehen konnten. Aber gut. So ist das eben wenn man Hunger hat. Nach nicht mal einer halben Stunde waren wir dann in unserem traumhaften Hotel. Pool auf dem Dach. Pool im Keller. Warmer großer Whirpool im Keller. Und eine Sauna. Es war traumhaft. Das Beste Hotel der gesamten Tour. So waren wir vor dem Abendessen im Whirpool und danach auch gleich noch mal. So schön wars.
Das schöne an dieser langweiligen Strecke, war dass wir sehr lange an dem Fluss "Etsch" entlang gefahren sind. Und der hat uns mit seiner türkisen Farbe entzückt.
Nach 42 km haben wir Stopp in Bozen gemacht. Da wir soviel Zeit hatten, fanden wir es ganz nett nicht direkt ins Hotel zu fahren, sondern noch kurz links abzubiegen um in Bozen Mittag zu essen. Wir haben ein tolles Restaurant mitten in Bozen gefunden. Haben bestellt, wollten Essen, konnten aber nicht, denn: wir wurden vergessen. So haben wir nach über 1,5 Stunden warten und permanent erneutem vertrösten lassen (Essen kommt in fünf Minuten, ganz sicher) erbost und hungrig das Restaurant verlassen. Also hat sich jeder einen Müsliriegel reingestopft, obwohl wir die eigentlich schon nicht mehr sehen konnten. Aber gut. So ist das eben wenn man Hunger hat. Nach nicht mal einer halben Stunde waren wir dann in unserem traumhaften Hotel. Pool auf dem Dach. Pool im Keller. Warmer großer Whirpool im Keller. Und eine Sauna. Es war traumhaft. Das Beste Hotel der gesamten Tour. So waren wir vor dem Abendessen im Whirpool und danach auch gleich noch mal. So schön wars.
Mittwoch, 17. April 2013
Abgemeldet.
Wie bereits geahnt... ich hab den 10 km Lauf abgesagt. Leider.
Es ist wieder einer der Momente in dem ich nicht verstehen kann warum ich in den letzten Wochen nicht mit aller Macht versucht habe, das möglich zu machen. Ich versteh es selbst nicht. Und bin mega enttäuscht über mich selbst.
Naja. Hoffen wir mal, dass die Saison besser wird...
Es ist wieder einer der Momente in dem ich nicht verstehen kann warum ich in den letzten Wochen nicht mit aller Macht versucht habe, das möglich zu machen. Ich versteh es selbst nicht. Und bin mega enttäuscht über mich selbst.
Naja. Hoffen wir mal, dass die Saison besser wird...
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