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Mittwoch, 7. August 2013

Das Training läuft....

... naja, sagen wir mal es läuft, aber es könnte besser laufen.
Mein Rücken macht mir tatsächlich noch mehr Probleme als ich erwartet habe. So muss ich leider immer wieder schneller aufhören, als ich will bzw. geplant habe.
Am Samstag war ich im Freibad und habe Aquajogging gemacht. Ein bisschen geschämt hab ich mich ja schon. Es sieht so aus als ob auf der Wasseroberfläche ein Kopf auf und ab hüpft. Und man bewegt sich wirklich nur im Schneckentempo voran. Die lustigsten bzw. irritierendsten Blicke kommen übrigens von den älteren Herrschaften, nicht von den Jungen. Also entweder sie können es nicht fassen, dass überhaupt jemand so etwas tut oder dass ich in meinem Alter es tue.
Wie dem auch sei. Ich finde es eigentlich ganz cool. Es ist eine ganz andere Anstrengung und es ist wirklich anstrengend. Überwiegend sind Po und Beine in Bewegung, was ich hinsichtlich meiner Problemzonen perfekt finde. Ich bin außer Atem, was ich auch super finde, denn es heißt ich baue mehr Kondition auf. Und: mein Körper wird gestreckt, was für meine Erkrankung am Rücken optimal ist. Fazit: obwohl es wirklich lustig aussieht, ist es eine tolle Abwechslung zu den anderen drei Sportarten. Ich kann es euch nur sehr empfehlen. Den Aquajogginggürtel habe ich bei Declathon bekommen.

Am Sonntag war ich dann wieder im Freibad. Das Wetter ist aktuell auch einfach herrlich. Und mein Ziel war es 1.5 km zu schwimmen. Leider musste ich nach 500m kraulen abbrechen, weil es für den Rücken zu viel war und ich Schmerzen hatte. Ich könnte zwar unter Schmerzen weiterschwimmen, würde dann allerdings riskieren mich tagelang wieder nicht bewegen zu können. Und das brauch ich wirklich nicht. Also hab ich mich gefreut, dass ich überhaupt wieder 500m gekrault bin und vor allem in meiner alten Geschwindigkeit. Das ist das positive am Ausdauersport: so langsam wie man die Ausdauer aufbaut, so langsam baut man sie auch wieder ab. Und genau das passiert gerade bei mir. Ich habe in den letzten Wochen kaum an Ausdauer verloren und kann trotz Erkrankung wieder da weitermachen wo ich aufgehört habe.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Es ist soweit...

Ich habe beschlossen, dass es nun mehr als höchste Zeit ist die olympische Distanz zu machen. Am 27.Juli ist es in Zürich also so weit. Und ich bin nun mehr als übermotiviert.
Nur noch 51 Tage, aber so wie es derzeit läuft mache ich mir keine Sorgen.
Aus lauter Freunde über den Entschluss dort mitzumachen habe ich gestern mein Schwimmtrainingsplan kurzfristig geändert und bin:

  • 300m im Bruststil eingeschwommen,
  • 1500 m Durchgekrault und zum Abschluss
  • 200 m ausgeschwommen in einer Mischung aus Brust- und Kraulschwimmen. 

Macht also ganze 2 km schwimmen. Das war das erste Mal, dass ich die Distanz hinter mich gebracht habe. Und eigentlich war es nicht anstrengend. Ich bin immer wieder überrascht, warum mir das schwimmen so wenig ausmacht. Wo ich doch bei den anderen Disziplinen (besonders beim Laufen) schnell an meine Grenzen komme. Aber Schwimmen läuft ganz easy. Vermutlich war ich in meinem früheren Leben ein Fisch, der permanent auf der Flucht vor einem Hai war. So muss es gewesen sein ;-)

Das Schwimmen war also wirklich schön - ich hatte einen Durchschnittspuls von 141 und hätte auch nach 2km ewig weiterschwimmen können. (Irgendwann wird es allerdings langweilig - das berühmt-berüchtigte Kachel-zählen tritt ein). Ein klitzekleines Problem gibt es allerdings: ich bekomme immer wieder Krämpfe in meinen Zehen. Mal in dem Großen, dann wieder in dem mittleren und auch der Kleine meldet sich ab und an zu Wort. Und es gibt keine Möglichkeit wie ich die dann beruhigen kann. Deswegen war auch am Schluss ein Ausschwimmen im "Bruststil" nicht möglich. Aber egal: solange ich nicht untergehe schwimme ich weiter.
Was zählt ist, dass das was ich mir vorgenommen auch geschafft habe. Und bis auf ein paar Krämpfe war es ein wirklich tolles und angenehmes Training, das ich sofort jederzeit wiederholen würde.

Nach dem Training war die Freude noch viel größer, als ich die Zeit bei den 1,5 km Kraulen ausgewertet habe: 38 Min. und 32 Sek. Das ist eigentlich mehr als ich erwartet habe. Meine Zielzeit war ursprünglich 38 Min. Für Zürich habe ich sie jetzt mal auf 37 Min runtergesetzt. Ich bin gespannt ob ich es schaffe... Was meint ihr?

Montag, 27. Mai 2013

Frühschwimmen

Aktuell bin ich zu Besuch bei meiner Mama und prompt heute morgen 6:15 Uhr stand sie in der Tür um mit mir schwimmen zu gehen. Puh.
Ich war wirklich sehr müde und wäre da nicht ein kleiner Hund mit einer noch kleineren Blase, wäre ich nicht aus dem Bett gekommen. Aber zum Glück habe ich ja den kleinen Trainingspartner...

Um Punkt 7 Uhr waren wir in den Umkleidekabinen und sind 1,2 km geschwommen. Es war wirklich ein tolles Gefühl. Vor allem habe ich heute keine Aufgabe mehr, außer an meiner Arbeit zu schreiben. Das ist wirklich ein sehr befreiend und lässt mich ruhiger arbeiten.

Ich habe übrigens jetzt mit einem gezielten Schwimmtraining bekommen.
Heute sah meine Trainingseinheit folgendermaßen aus:

300m lockeres Einschwimmen
300m Technikübung Abschlag
300m Zeitschwimmen
300m Ausschwimmen

Beim Ein- und Ausschwimmen wechsle ich zwischen Brust- und Kraulschwimmen. Dabei versuche ich immer erst nach 2-3 Zügen Luft zu holen. Und das klappt schon sehr gut.
Die Technikübung war wirklich sehr anstrengend. "Abschlag" bedeutet, dass man im Kraulstil schwimmt - die gestreckte Hand vor dem Kopf erst nach hinten gehen darf, wenn sie durch die von hinten kommende Hand abgelöst wurde. Versteht man das? Klingt komplizierter als es ist. Es ist auf jeden Fall ordentlich anstrengend - ich hatte schon während dem Schwimmen Muskelkater. Gefühlt zumindest.

So in diesem Sinne mach ich in dem Tempo weiter, damit ich bald wieder hier bin:


Freitag, 30. November 2012

Auf zu neuen Ufern...

Ich habe noch gar nicht erzählt dass wir umgezogen sind. Ich kann es kaum abwarten die neue Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden. Wir sind heute mit dem Auto durch eine wunderschöne Winterlandschaft gefahren. Dort haben wir direkt ein paar Wege entdeckt, die wir zum Langlauf nutzen können. Ich habe diesen Sport zwar noch nie ausprobiert, er soll aber ein grandioses Wintertraining sein. Wenn der Winter schon so schön ist, wie schön muss dann der Frühling, Sommer und vor allem Herbst in dieser wunderschönen Umgebung voller Natur sein? Hach... ich liebe die vier Jahreszeiten. Und alle Möglichkeiten die sie jedes Jahr aufs Neue mitbringen.

Bislang hatte ich ja den Luxus eines 50 m Becken in direkter Umgebung. So war ich natürlich anfangs sehr enttäuscht darüber, dass es in unserer neuen Heimatstadt kein 50m Becken gibt.
Und gerade als ich mich schon fast damit abgefunden habe, entdecke ich zufällig dass ein "Nachbarort" mir doch tatsächlich diesen Luxus bieten kann. 
Heute war es so weit. Das erste Training im neuen zukünftigen Stammschwimmbad. 
Es ist zwar 1. teuer und 2. alt. Aber: warm! Unfassbar warm. Es hat Rutschen, ein noch wärmeres Außenbecken und einen gigantischen Blick auf die Stadt. Einfach herrlich.  
Das Schwimmen allerdings ist anstrengend. Ich hatte das Gefühl dass ich gegen das Wasser ankämpfen muss und mich trotzdem keinen Meter vom Fleck bewege. Fast so als ob eine Gegenstromanlage eingebaut war.
Meine heutige Trainingszeit? Die bleibt mein Geheimnis. Sie ist unter keinen Umständen repräsentativ.  

Dienstag, 27. November 2012

Wieder online...

...mein Laptop hat mich im Stich gelassen. Umso mehr freu ich mich wieder dabei zu sein und euch wieder regelmäßig updaten zu können.
In den letzten drei Monaten ist einiges passiert und es ist unmöglich hier alles aufzuholen.
Deswegen beschränken wir uns doch auf das was diesen Blog ins Leben gerufen hat: Sport.

Der hat mich fast wie mein Laptop... im Stich gelassen. Oder ich ihn? Wie auch immer. Aktuell ist er wie eine gute Freundin die einen ein Leben lang begleitet... man sich aber nur ein paar Mal im Jahr sieht. Hmmpfff...
Vor und nach der Arbeit ist es einfach so unglaublich dunkel, sodass das mit dem Laufen oder Radfahren nichts wird. Am Wochenende bin ich ziemlich faul und beschäftige mich lieber mit Kochen, Backen, Dekorationsideen und vielen tollen Mädchensachen. Ganz selten nur kommt mir der Funke eines Gedanken Sport zu machen. Dieser wird im gleichen Moment im Keim erstickt. Wenn mein Freund nicht wäre, würde aktuell wohl gar nichts passieren - was dem Weg zum Ironman einen leichten Tritt in den *** verpasst. Da es aber einen Freund gibt und der gerne schwimmen geht verbringe ich damit, zumindest sportlich gesehen, die meiste Zeit. Und es lohnt sich. Mittlerweile schaffe ich 50 Meter in 59 Sekunden. Naja eigentlich auch nur auf den ersten 100 Metern. Danach bin ich fix und fertig, freu mich kurz, dass ich die 50 Meter unter einer Minute geschafft habe um bei der nächsten Bahn zeitlich rapide abzufallen. Ich pendel mich dann bei 80 Sekunden ein.
Was bei einer Strecke von 1,5 km in der Olympischen Distanz 40 Minuten ergeben würde. Was eindeutig zu lang ist. Ziel für Mitte nächsten Jahres sind 34 Minuten.

Meint ihr ich schaff das?