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Sonntag, 5. Januar 2014

Das Laufen Lieben Lernen. Teil 1.

Als allererstes solltest du losziehen und dir ein tolles Outfit kaufen. Ja, kauf dir ein tolles Outfit. Das ist zwar nicht unbedingt nötig. Aber: es verschafft dir einen wahnsinnigen Wohlfühlfaktor. Es ist doch so: findet man die Kleidung die man trägt hässlich, fühlt man sich automatisch komplett unwohl. Ich möchte dann sofort alles ändern und bin schlicht und einfach unzufrieden. Also mir geht es auf jeden Fall so. Und als ich Anfangs in irgendeiner alten zusammengewürfelten Kleidung losgelaufen bin, hab ich mich  selbst nicht anschauen wollen. Ich hab mich einfach nicht wohl gefühlt. Dieses unbehagliche Gefühl wird bei den ersten Laufversuchen getoppt von dem sehr schnell auftretenden Erschöpfungszustand - was dazu führt, dass man sich nun endgültig wie ein Loser fühlt.

Das sind nicht unbedingt die Besten Startbedingungen um etwas Lieben zu lernen, oder?
Bei mir hat es wie gesagt zu einer noch viel größeren Abneigung gegenüber dem Laufen geführt.
Deswegen: kauft euch schöne Funktionskleidung. Im Idealfall könnt ihr es nämlich kaum erwarten in die neuen schönen Sportklamotten zu springen. Und: gute Sportkleidung sorgt dafür, dass euer Körper nicht auskühlt - euch wird also auch bei Minustemperaturen angenehm warm sein.


Ich persönlich trage gerne Sportkleidung vom Hersteller Pearl Izumi. Die Kleidung ist schön, bezahlbar und funktionell top. Am liebsten kaufe ich übrigens bei Bike24 ein. Ein Onlineshop, der sehr viel anbietet, schnell liefert und die Rückgaben reibungslos abwickelt.

Teil 1 das Laufen lieben zu lernen klingt doch schon mal ziemlich gut, oder?

Montag, 30. Dezember 2013

Das Laufen lieben lernen.

Wer den Blog verfolgt der weiß, dass ich Laufen eigentlich hasse. Und dass mich meine Polar Uhr dem Laufen ein Stück näher gebracht und die tiefe Abneigung verringert hat.
Heute bin ich an dem Punkt an dem ich etwas wie Begeisterung für das Laufen aufbringen kann. Diese Begeisterung sieht jetzt nicht so aus, dass ich auf der Couch liege, plötzlich aufspringe, in meine Laufkleidung hüpfe und sofort los muss weil ich es kaum erwarten kann zu Laufen. Nein, das wäre nun wirklich übertrieben.  Die totaaaale Lust aufs Laufen überkommt mich ich nicht einfach so. Dazu brauche ich entweder feste Termine oder jemand der mich daran erinnert, dass es doch jetzt ganz gut wäre. Sobald ich mich aber aufraffe und meine Kleidung vorbereite, bin ich Feuer und Flamme. Ich freu mich davor, währenddessen und natürlich danach. So ist das heute.
Und früher - ja früher war das eher so:

Wenn ich mir beispielsweise an einem Montag vorgenommen habe, dass ich am Mittwoch Laufen gehen will, dann hatte ich genau eine Stunde nachdem ich mir das vorgenommen hatte schlechte Laune. Das hat sich soweit gesteigert, dass ich alle möglichen Gründe gesucht und natürlich auch gefunden habe, damit ich am Mittwoch nicht Laufen muss. Verrückt oder? Wenn ich dann an einem Samstag Laufen war (Mittwoch hätte niemals nie funktioniert), hatte ich eine unsagbar schlechte Laune.  Fragt besser nicht wie meine bessere Hälfte diese Laune überstanden hat.
Ich war nämlich davor schlecht drauf. Sehr schlecht. Und währenddessen noch viel schlechter. Ich habe geflucht und geschimpft. Jeden einzelnen Schritt gehasst. Und der Blick auf die Uhr (die mir mitgeteilt hat, dass ich gerade mal eine einzige Minute hinter mich gebracht habe) hat nicht im geringsten geholfen.

Nun ja. So war das. Ungefähr die letzten 5 Jahre lang. Denn nachdem so eine Laufeinheit statt gefunden hat, gab es noch maximal drei weitere. Und dann wurde ein Trainingsstopp für Monate eingelegt.

Kaum zu glauben, dass ich heute an einem Punkt angekommen bin, an dem mir Laufen spaß macht. Kaum zu glauben.
Mein Weg dorthin war steinig und lang. Meine Erfahrungen wie man das Laufen lieben lernen kann, möchte ich jedem der nur ansatzweise so wenig Lust auf das Laufen hat wie ich es hatte, es aber unbedingt machen möchte, mitgeben. Hätte ich das alles schon vorher gewusst, dann wären vermutlich keine fünf Jahre voller Lauffrustration ins Land gezogen. Sondern fünf Jahre mit viel Freude und der Möglichkeit mehr Kalorien aufzunehmen ;-)


Donnerstag, 8. August 2013

Running Outfit

Ich bin keine der Läuferin oder auch Sportlerin, die gerne in alten T-Shirts und noch älteren Shorts und komplett ausgelatschten Turnschuhen Sport macht. Ich will beim Sport gut aussehen. Das hat den einfachen Grund, weil ich mich dann von Anfang an so richtig wohl in meiner Haut fühle und alles gleich viel besser läuft. Ja, es ist natürlich nicht notwendig. Vor allem beim Laufen nicht. Aber ich versuche eben die größte mögliche Zeit in meinem Leben gepflegt zu sein und gut auszusehen.
Und jetzt zu meinem Lauf-Outfit: ich bin ein großer Pearl Izumi Fan. Ich finde das Design, die Funktionalität und den Preis wirklich toll. Letztes Jahr habe ich mir zum Geburtstag einige Sportsachen schenken lassen. Bei dieser Gelegenheit sei die Amazon Wunschliste erwähnt. Habt ihr die schon mal benutzt? Ich finde sie ja so praktisch. Wann immer ich egal auf welchen Seiten im Internet surfe kann ich Artikel die mir gefallen, der Amazon Wunschliste zufügen. (von allen Seiten, nicht nur Amazon) Sobald dann der Geburtstag oder Weihnachten ansteht, kann man die Wunschliste für einen bestimmten Personenkreis freigeben und die können sich dann etwas aus der Liste aussuchen, als gekauft markieren und schon bekommt man etwas was man wirklich will und hat gleichzeitig noch den Überraschungseffekt. Und sogar mein Opa ist total begeistert davon: dieses Jahr hat er mir gesagt, dass er sich endlich nicht mehr den Kopf zerbrechen muss um dann am Ende doch nur Geld zu schenken. Jeder hat eben lieber etwas echtes in der Hand anstatt Geld. Und mal ehrlich: ihr packt doch auch lieber Geschenke aus, oder?
So jetzt aber zurück zu meinem Sportoutfit. Also letztes Jahr habe ich mir dann einige Sportsachen schenken lassen, unter anderem die Pearl Izumi Kleidung.

Running

Bei Laufschuhen gehe ich keinen Kompromiss ein: konkret heißt das, dass die Laufschuhe nur beim Orthopäden gekauft werden. Der macht eine Analyse von meinem Laufstil auf dem Laufband und schaut sich die alten abgelaufenen Schuhe an. So bekommt man dem Laufstil entsprechend perfekte Schuhe.
Niemals nie fehlen darf meine Polar RCX5. Mein absoluter Favorit und Sporthighlight. Ich liebe diese Uhr. Sie bringt einfach so viel Spaß in den Sport. Man sieht genau welchen Puls man hat, in welcher Zone man sich befindet, wie schnell man ist, wie viele Höhenmeter man hinter sich hat, kann einen Wettbewerb gegen seine Zielzeit vornehmen, wird durch die Laufprogramme gezielt gecoacht. Usw. Obwohl die Uhr inkl. GPS sehr teuer ist, hat sie sich wirklich gelohnt.
Achso: und was natürlich auch niemals fehlen darf ist der perfekte Nagellack. So fühlt man sich noch besser und motivierter. Probiert's doch mal aus.

Donnerstag, 1. August 2013

Das erste Training nach der Verletzung

Als ich mich gestern todesmutig in meine Laufkleidung gepackt und meine POLAR Uhr inkl. GPS Sensor angelegt habe, war ich der festen Überzeugung, dass das mal wieder eine der ersten Trainingseinheiten wird, die einem so unglaublich schwer fallen und demotivierend sind. Warum? Weil das bis jetzt immer so war. Die ersten Einheiten nach langer Sportabwesenheit haben mich immer schon gequält. Vor allem beim Laufen. Und ich habe mich diesesmal darauf eingestellt, dass mein Puls sofort bei jedem Schritt in die Höhe rauscht und an ein echtes "joggen" nicht zu denken sei. 
Also ausgestattet wie ein Profi bin ich nun mit Hund und Mann im Schlepptau in den Wald aufgebrochen. Ich habe als allererstes meine tagesaktuelle OwnZone ermittelt um mein aktuelles Fitnesslevel zu kennen. Mit der OwnZone wird der optimale Ausdauerbereich ermittelt. Das heißt konkret: es gibt Tage an denen mein Körper fit, normal oder eben auch nicht so fit ist. Und je nachdem wird mein Training angepasst. Habe ich einen guten Tag, bin also in Form, werden meine Pulsbereiche in den ich mich innerhalb des Trainingsbereiches bewegen darf hoch gesetzt. Und genau das Gegenteil passiert für Tage an den ich nicht so fit bin. 
Ich mache also den OwnZone Test und bin vom Ergebnis total überrascht. Meine Pulswerte wurden deutlich nach oben korrigiert und mein Fitnesslevel als normal angezeigt! Hä? Wie geht das denn? Ich mache 5 Wochen lang keinen Sport und soll danach fitter als davor sein? Kann nicht sein. 

Ooooh doch. Ich musste tatsächlich von Anfang an Joggen um in meinen Pulsbereich zu kommen und zu bleiben. In der Vergangenheit hat die Pulsuhr beim joggen immer gepiept weil ich über dem vorgeschriebenen Puls war. Dieses mal hat sie gepiept weil mein Puls zu niedrig war. Es ist total verrückt, aber es ist so. Und ich kann es einfach nicht glauben. Ich mache 5 Wochen lang keinen Sport und bin danach fitter. Ja ich würde sagen: diese Woche wird noch trainiert und ab nächster Woche lege ich dann mal wieder eine Pause ein...

Die Trainingsdaten:
Warum-up, 10 Minuten, Sportzone 1-2 (50-70% der max. HF)
Laufen, 30 Minuten, Sportzone 3 (70-80% der max. HF)
Cool-Down, 5 Minuten, Sportzone 1-2 (50-70% der max. HF)








Montag, 3. Juni 2013

Laufen

Gestern war ein guter Tag. Nicht zu kalt und nicht zu warm. Ideal für mich. Auch wenn ich mir wie alle das Grau weg und die Sonne her wünsche.
Ich war also gestern 8,2 km laufen. Wer jetzt denkt wahnsinn, wie hat die das so schnell hingekriegt, den muss ich leider enttäuschen. Ich war nicht 8,2 km "hopsend" Laufen, sondern da war viel schnelles Gehen dabei.
Ich hab doch schonmal von meinem Polar Trainingsprogramm erzählt. Ich trainiere immer noch fleißig damit. Es macht mir wirklich riesig Spaß, ist absolut effektiv und deswegen sehe ich keinen Grund daran etwas zu ändern. Auch wenn ich mir manchmal bei so vielem Gehen blöd vorkomme.

Gestern hatte ich eine lange Trainingseinheit von 70 Minuten, die folgendermaßen aufgeteilt war:
1. Warm-up 10 Minuten bei einem Puls zwischen 97 - 135. Ich hatte einen Durchschnittspuls von 126.
2. SZ 2 30 Minuten bei einem Puls zwischen 116 -135. Ich hatte einen Durchschnittspuls von 133.
3. SZ 3 25 Minuten bei einem Puls zwischen 135 - 154. Ich hatte einen Durchschnittspuls von 151. Das ist übrigens der Teil in dem man mich wirklich Laufen sieht.
4. Cool-Down 5 Minuten bei einem Puls zwischen 97 - 135. Ich hatte einen Durchschnittspuls von 129.

Alles in allem habe ich seit dem letzten Mal meine Fitness definitiv gesteigert und muss schon sehr schnell gehen um in den Zielpuls zu kommen. Das Problem ist, dass für ein echtes hopsendes Laufen der Puls wieder zu hoch wäre. Und dann piepst die Uhr. Und das wollen wir ja nicht.  Also ist sehr sehr schnelles Gehen die einzige Möglichkeit.



Donnerstag, 23. Mai 2013

Zurück!

Ja, das Leben hat mich wieder. Und vor allem der Sport! Ihr werdet es nicht glauben, aber ich bin doch tatsächlich regelmäßig Laufen. Ja, Laufen! Meine absolute Hasssportart entwickelt sich langsam zu einer echten Leidenschaft. Ich glaube sogar zu wissen, woran das liegt: dem Wetter!
Zugegeben: ich würde mich auch sehr freuen, wenn der kleine November im Mai abgeholt werden würde und ich endlich den Wintermantel gegen Röcke eintauschen könnte. Aber: sportlich gesehen tut mir das Wetter sehr gut.
Seid ihr schonmal im Regen gelaufen?
Ich bin es unfreiwillig vor zwei Tagen. Das ist der Wahnsinn... Ich war im Wald und als es auf den freien Feldern schon in Massen geregnet hat, habe ich durch den Schutz der Bäume erst nur ein paar Tropfen ab bekommen. Und diese Abkühlung war einfach fantastisch. Auch als es mehr geworden ist war es ein unheimlich erleichterndes Gefühl. Und obwohl ich gelaufen bin, hatte ich das Gefühl als würde ich durch den Regen tanzen. Dazu kommt dieser einzigartige Duft der nassen Bäume. Ich kann davon gar nicht genug bekommen.

Alles in allem war das ein wirklich gelungener Lauf - bis: es so nass war, dass ich bergab im Matsch umgeknickt und mit voller Wucht nach vorne umgefallen bin. Das Ergebnis:
eine komplett in Matsch gehüllte Läuferin mit zwei blauen aufgeschürften Knien und einem verstauchten Knöchel.
Wer jetzt denkt, dass ich seitdem bestimmt nicht mehr laufen war irrt sich. Das Programm wird eisern durchgezogen - erst gestern war ich wieder 6,6 km unterwegs. Ich hab tatsächlich jeden (!) Tag einen inneren Drang sofort meine Laufkleidung anzuziehen und loszulaufen. Hätte mir das jemand vor vier Wochen prophezeit, den hätte ich laut ausgelacht. Aber ich freue mich, dass es jetzt so ist. Und hoffe sehr, dass der Zustand nie mehr weg geht.



Montag, 4. Februar 2013

Oh je...

...ich bin aus dem Winterschlaf aufgewacht und heute zum ersten Mal wieder gelaufen.
Da ich nach einem festgelegten Pulsprogramm trainiere bin ich in meinen Trainingseinheiten zwar lange unterwegs, komme aber trotzdem nicht sonderlich weit. Das Training ist meist in 3-4 Phasen aufgeteilt. Es startet und endet mit einer Phase die einen Puls zwischen 97 und 134 vorschreibt. Was bei mir defakto etwas schnelleres spazieren gehen ist. Und genau an Tagen wie heute ärgere ich mich wieder darüber, dass ich so lange Trainingspausen überhaupt zugelassen habe.
Möchte ich also bei meinem Wettkampf mit einem Puls von 135 - 154 laufen (unter Wettkampfbedingungen ist er eigentlich immer viel höher) bräuchte ich für meinen 10-km Lauf aktuell 1 Std. 20 Min. Uffff.
Versteht ihr jetzt warum dieser Blog so heißt wie er heißt?