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Sonntag, 1. Dezember 2013

Back-Hilfsmittel

Also glauben konnte ich es ja nicht. Dass ein teurer Teigschaber soviel besser sein soll, als ein stinknormaler günstigerer Teigschaber. Aber ich habe mich eines besseren belehren lassen und hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich mich von einem Teigschaber derart nachhaltig begeistern lasse. Es war und ist eine echte Freude. Er löst einfach allen Teig von der Schüssel weg, lässt sich toll ablegen ohne die Arbeitsfläche zu versauen, liegt super in der Hand und ist kurzum einfach der Hit.



Ab sofort werde ich genauer darauf achten, was ich in der Küche benutze. Neuer Joseph und Joseph Teigschaber: du hast eine neue Ära eingeleitet.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Untergetaucht.

Nicht ganz. Aber zumindest in der Bloggerwelt. Entschuldigt bitte, dass ich so lange nichts hab von mir hören lassen. Aber das Arbeitsleben hat mich wieder. Meine Auszeit ist vorbei und so musste ich vor runde einem Monat wieder zurück in den Job. Wobei "muss" das falsche Wort ist. Ich arbeite leidenschaftlich gerne und liebe es nette Kollegen um mich zu haben. Morgens hektisch fertig zu werden um dann in aller Ruhe in ein Büro laufen zu dürfen, wo viele nette Menschen sind den man ein "Guten Morgen" zurufen kann, macht mir schon viel Spaß. Zwar nicht jeden Tag, aber doch oft.
Insofern habe ich mich wieder in meine Arbeit gestürzt und war Abends und am Wochenende fix und fertig. Jetzt wo sich alles eingependelt habe, gelobe ich Besserung und werde wieder fleißig weiterbloggen. Für das nächste Triathlon Jahr habe ich mir nämlich viel vorgenommen. Das Training läuft aktuell auch ganz ok. Mehr dazu aber in den nächsten Tagen. Zuallererst möchte ich nämlich noch  Tag 6 und 7 der Transalp vervollständigen - um mich dann den nächsten Projekten zu widmen.

Dienstag, 30. Juli 2013

Dick & Rick Hoyt

Ich weiß gar nicht wo ich bei dieser Geschichte anfangen soll. Es ist die Lebensgeschichte die mich in meinem Leben bis jetzt am meisten berührt hat. Die mir gezeigt, dass der Mensch optimistisch und positiv sein muss - und dass es immer einen guten Weg in einer vermeintlich schlechten Situation gibt. Es ist die Geschichte eines Vaters, der für seinen Körperbehinderten Sohn über alle seine körperlichen Grenzen hinauswächst um ihm an dem "normalen" Leben teilhaben zu lassen. 
Ich habe dieses Video über die letzten fünf Jahre sicherlich schon mehr als 30-mal angesehen. Und jedes Mal wieder kommen mir die Tränen. Vor Freude. Dick Hoyt ist für mich einer der beeindruckendsten und inspirierendsten Menschen von den ich je gehört habe. Er ist ein wahrer Held. Und obwohl ich Stunden und seitenweise über ihre Geschichte und meine Gedanken dazu schreiben könnten, finde ich dass ich dieses Video nie übertreffen könnte und auch gar nicht will. Seht es euch an und ihr wisst wovon ich spreche.  



Sonntag, 23. Juni 2013

Himbeereis!

Aber nicht zum Essen. Nein. Himbeereis ist die Farbe meiner neuen Kitchen Aid Küchenmaschine.







Und ich bin ja so verliebt. Sie ist so wunderschön und wie sie rührt. So schnell. Zack, zack. Und fertig ist die Sahne. Und der Eierschaum. In 15 Sekunden steif. Wo ich früher 10 Minuten lang mit meinem Handrührer stand, sitz ich jetzt wie ein fasziniertes kleines Kind 15 Sekunden vor einer pinken Küchenmaschine und kann kaum glauben, dass Backen so leicht sein kann. Ich freu mich ja so. Die Maschine habe ich mir schon so lange angesehen und gewünscht. Die kritischen Fragen einiger Freunde: "Aber meinst du nicht dass eine Thermomix besser wäre??" habe ich direkt abgetan. Mag sein, dass eine Thermomix sogar eine warme Suppe kochen kann. Aber das brauch ich nicht. Ich brauche eine stylische Küchenmaschine, einen Klassiker, an dem ich mich jeden Tag nur beim Anblick erfreue. Klar, sie muss auch funktional gut sein. Und ich bin davon überzeugt, dass sie sehr gut ist und alles kann was ich will und brauche.  Hach, ich bin ja sooooo verliebt: in die Maschine und natürlich noch viel mehr in den Menschen der sie mir einfach so (!) geschenkt hat. Ich weiß zwar immer noch nicht warum, aber ich verspreche er wird es nicht bereuen und weiterhin mit Kulinarischem Essen verwöhnt. Und sobald etwas super geschmeckt hat, wird es mit Fotos und Rezepten direkt hier veröffentlicht. Danke, danke, danke mein Schatz.
Und natürlich habe ich direkt etwas gebacken. Ein "Kuchen" den ich schon so oft auf tollen Fotos gesehen habe und nun endlich nachmachen wollte: Pavlova. Pavlova ist ein australisch /neuseeländisches Gericht, auf das beide Nationen sehr stolz sind. Und sich deswegen auch darüber streiten wer es denn letztlich erfunden hat. Mir ist das ehrlich gesagt herzlich egal. Fakt ist, dass es ein super leckerer, leichter Nachtisch ist, der übrigens auch ohne Kitchen Aid schnell zu machen ist und den ich euch nur wärmstens empfehlen kann:

Pavlova mit Himbeersahne.
Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Dann vier Eiweiß schlagen und kurz bevor das Eiweiß dick wird, 280g Zucker und 1Pckg. Vanillezucker nach und nach unterrühren. Eischnee schlagen, bis er fest ist. Dann 1TL Essig (ich nehme Weißweinessig) und 1TL Speisestärke unterheben und alles noch mal kurz aufschlagen. Die Baisermasse auf ein Backblech geben und zu einem ca. 3 cm hohen Kreis formen. Die Oberfläche glatt streichen und wenn es geht den äußeren Rand etwas höher ziehen. (Dann kann man später in den Krater die Himbeersahne besser "reinlegen"). In den Ofen geben und den direkt auf 100° runterschalten. Nach einer Stunde den Ofen ausschalten und die Ofentür aufmachen. Pavlova so abkühlen lassen. 1-2 Becher Sahne steif schlagen ein paar frische Himbeeren unterheben (je nachdem wie viel ihr gerne drin habt). Die Himbeersahne auf die Mitte der Pavlova geben. Mit weiteren frischen Himbeeren verzieren. Fertig. Bon Apetit!





Freitag, 14. Juni 2013

Pounds lost...


Eigentlich würde dieses Bild allein und unkommentiert schon reichen um euch zu sagen, wie glücklich ich darüber bin, dass sich das linke Glas mit den verlorenen Kilos gut gefüllt hat. Noch mal zur Erinnerung: jedes Blatt steht für 100g die ich verloren habe. Und es finden sich dort insgesamt 40 Rosenblätter. Ich bin ja soooo glücklich darüber. Eigentlich hat mir mein Gewicht nie viel ausgemacht. Aber vor vier Wochen hab ich mich plötzlich unwohl gefühlt und seitdem achte ich mehr auf meine Ernährung. Und es war gar nicht so schwer. Mehr Sport, nicht mehr so viel Süßes und mehr Wasser anstatt Cola. Wenn ihr mich sehen könntet... Ich klatsche aufgeregt vor Freude in die Hände und Grinse über das Gesicht.   

Dienstag, 28. Mai 2013

Danke Bayern!

Am Samstag war das langersehnte Champions League Finale zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund endlich da. Als gebürtige Münchenerin ist klar wo ich für wen ich mitgefiebert habe.
Ganz München war in Rot gehüllt. Es gab kaum jemand der nicht im Bayern Trikot oder mit Bayern Schal durch München gelaufen ist.
Das Wetter war leider sehr schlecht. Wir hatten nur ca. 8° Außentemperatur und zu allem Überfluss hat es prompt zum Regen begonnen, als wir auf der Theresienwiese für das Public Viewing angekommen sind.



Aber wer so heiß auf das Spiel ist, dem macht auch schlechtes Wetter keinen Strich durch die Rechnung. Das hätten an diesem Abend höchstens die Borussen schaffen können  - es war Ihnen nicht vergönnt.
Aber nun zum Spiel. Wir waren eine Gruppe aus ca. 20 Leuten gemischt aus Freunden und Verwandten die alle zusammen für eine extrem gute Stimmung gesorgt haben.



Die Stimmung hat in der ersten Halbzeit etwas nachgelassen, weil es einfach nicht so gelaufen ist wie wir es uns vorgestellt hatten. Ich glaube jeder Münchner hat insgeheim schon gehofft nach den ersten fünf Minuten über ein Tor jubeln zu dürfen. Dem war nicht so und es blieb spannend. Als dann aber das erste Tor für Bayern gefallen ist, war das wie ein Befreiungsschlag. Ich habe so etwas noch nie erlebt und möchte es bis auf eine Ausnahme unbedingt wieder erleben. In dem Moment als das Tor gefallen ist, habe ich nur noch Bierbecher und Arme nach oben fliegen sehen. Und im gleichen Moment Bier auf mich. (Das ist der Moment der sich nicht noch mal in meinem Leben wiederholen sollte). Ich wollte also mit jubeln, musste mich aber erstmal von meinem unfreiwilligen Bierschock erholen und wurde dann von jubelnden Armen die sich in meiner Kapuze und Haare verhangen haben, leicht nach unten gezogen. Aber als angehender Ironman habe ich mich natürlich schnellstmöglich wieder nach oben gekämpft und mitgefeiert.


Es war wirklich einmalig.
Einmalig war auch der Moment in dem das 1:1 gefallen ist. 30.000 Menschen verstummen. Kein Neiiiin. Scheiiiiisse. Nichts. Einfach nichts. Stille. Unfassbare Stille.

Gott sei Dank kam dann kurz vor Schluss das 2:1 für Bayern. Ich dachte ehrlich gesagt, dass die Stimmung von dem 1:0 nicht übertroffen werden kann (inkl. meines kleinen persönlichen Erlebnisses), aber da hab ich mich geirrt (in beider Hinsicht). Dieses mal gab es zwar kein Bier für mich, dafür aber fast den Erstickungstod (es war nicht ganz so schlimm, Mama). Also das Tor fällt, ich will meine Arme zum jubeln hochheben, kann aber nicht weil im gleichen Moment alle anderen um mich herum das gleiche tun und aus Versehen meinen Plastikregencape mit hochgehievt habe. Das hat sich dann komplett über meinem Kopf befunden und ich hab erstmal versucht mich da rauszukämpfen. Als es ausgezogen war, war auch ich wieder dabei und hab den Sieg kräftig mitgefeiert.

Danke Bayern, Danke Liebe Familie und Freunde für ein unvergessliches Champions League Finale 2013 in München.





Montag, 6. Mai 2013

Das Leben ist kein Ponyhof...

...oder "Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt"?
Egal wie. Ich habe auf jeden Fall schon lange nichts mehr von mir hören lassen, weil ich nach einer Hiobsbotschaft über einen Krankheitsfall in der Familie einfach fix und fertig war. Dazu kommt, dass der Heuschnupfen aktuell wieder extrem bei mir ist und ich kaum schlafen kann. Um ehrlich zu sein habe ich mich so noch nicht gesehen und kennengelernt. Mir fehlt jeden morgen der Antrieb aufzustehen und auch dann wenn ich wach bin, möchte ich mich keinen Meter bewegen. Irgendwie fühlt sich aktuell alles so schwer an. Naja. Ende letzter Woche habe ich dann auf jeden Fall einen totalen Rappel bekommen und wollte einfach nur raus. Irgendetwas machen, was mich ablenkt und wobei der Heuschnupfen nicht so stark ist...
Ich bin einfach schwimmen gegangen. Und es war das Beste Schwimmtraining seit langer Zeit. Kennt ihr das Gefühl wenn der Kopf unter Wasser taucht, die Arme einen durch das Wasser ziehen und man in dem Moment einfach alles hinter sich lässt und vergessen kann?  Ich liebe dieses Gefühl. Seitdem geht es mit mir auch wieder bergauf und besser. Es ist schließlich immer nur eine Frage der Zeit bis man mit einer neuen Situation umgehen kann. Und der Sport scheint mir persönlich ganz gut zu helfen.