Swim - Bike - Run - Eat - Repeat

Mittwoch, 24. Juli 2013

Barcelona!

Übers Wochenende war ich zum verlängerten Mädchenwochenende mit einer meiner besten Freundinnen in Barcelona. Ich bin immer wieder begeistert von der Stadt und dem was sie zu bieten hat. Ich kann nur jedem empfehlen einen Wochenendtrip dort hin zu machen. Es kann natürlich immer mehr sein, aber drei Tage sind wirklich ausreichend und auch dank der günstigen Flüge dorthin jederzeit wiederholbar. Was ich an der Stadt so liebe? Sie bietet Planschmöglichkeiten im Meer (das direkt im Stadtzentrum ist) mit tollem Sandstrand, beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, eine tolle alte Architektur mit spanischem Flair und unzählige Shoppingmöglichkeiten.
Und hier meine Tipps für eure Reise:

Flug & Transfer: 
Der Flughafen von Barcelona liegt nur 25 Busminuten von dem Stadtzentrum entfernt. Was perfekt ist, denn für ca. 5€ kann man mit dem Aerobus von jedem Terminal aus zu jeder Zeit in die Stadt kommen. Vollkommen unkompliziert. Einfach ankommen, einsteigen und an richtiger Ort und Stelle wieder aussteigen. 

Hotel:
Ich würde euch empfehlen entweder in Barcelonetta (direkt am Meer) zu wohnen oder direkt in der Nähe von der La Rambla oder der Via Laietana. Von dort aus ist man sehr schnell am Meer, in der Einkaufsstraße und in El Born, einem süßen spanischen Viertel mit tollen Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Wir selbst waren im Hotel Colonial, das für mich die perfekte Lage hat, da es direkt zwischen dem Meer, der La Rambla und El Born liegt.

Der Blick von unserem Balkon aus in Richtung Hafen.

Der Hafen ist in 3 Gehminuten zu erreichen.
Essen:
Barcelona bietet eigentlich an jeder Ecke Restaurants mit Sitzmöglichkeiten für drinnen und draußen. Besonders gefallen hat uns das Attic auf der La Rambla. Mit einer Dachterrasse die sehr modern und gemütlich eingerichtet ist, hat man einen fantastischen Blick auf das Treiben der Menschenmassen auf der La Rambla. Auch zu empfehlen sind die Restaurants unterhalb des Hotel W. Dort sitzt man direkt am Strand, hat viele Menschen um sich herum und wird mit leckerem Essen verwöhnt.

Garnelen in Mandeltempura

Spanisches Tomatenbrot

Tomaten-Mozarella Türmchen mit Basilikum Pesto

frittierte Artischocken

Sightseeing: 
Empfehlen kann ich auf jeden Fall die Hop-On Hop-Off Tour. In Barcelona gibt es dafür zwei Busgesellschaften "Julia Travels" und "City Sightseeing". Die Routen sind meiner Meinung nach identisch und der Preis auch. Von daher ist es meines Erachtens nicht notwendig sich zwischen den beiden zu entscheiden, sondern einfach den Bus zu nehmen, der als erstes da war. An den jeweiligen Haltestellen mussten wir nie länger wie 10 Minuten auf den nächsten Bus warten, so dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat öfter mal auszusteigen. Was man sich unbedingt ansehen sollte ist: Sagrada Familie, Parc Guell, Montjuic, und Camp Nou.
Um Tickets für den Eintritt in die Sagrada Familie zu bekommen muss man sich sehr, sehr lange anstellen. Aber es gibt Möglichkeiten ohne Anstehen auch untertags einfach reinzukommen: Tickets von zu Hause aus online buchen oder so wie wir: mit dem Handy direkt vor Ort. Die Roaminggebühren sind dank EU nicht mehr hoch und so waren es die paar Cent auf jeden Fall wert die Tickets per Handy zu kaufen und mit Kreditkarte zu bezahlen.
Die Sagrada Familia ist das wahrscheinlich schönste und beeindruckendste Gebäude das ich je gesehen habe. Das einzigartige Lichtspiel, diese tausend Details und Formen... diese Kirche ist einfach so faszinierend. Obwohl ich Sie schon das zweite Mal gesehen habe, bin ich wieder mal staunend und schweigend (ok... ein paar Oooohs und Aaaahs waren schon dabei) durchgelaufen. Man kann übrigens mit dem Aufzug auf den Turm der Kirche fahren. Es lohnt sich auf jeden Fall, da man von dort aus einen so einzigartigen Blick auf die Stadt hat. Wirklich einmalig! Der Weg nach unten kann zu Fuß oder wieder mit Aufzug genommen werden. Und obwohl der Weg etwas eng und lang ist, lohnt auch das sich.
Die Eingangstür  






Die Außenansicht
Der Blick auf einen Turm im Inneren der Kirche
Der Blick vom Turm auf die Innenstadt
Der Weg vom Turm der Sagrada Familia nach unten macht wackelige Beine und leicht schwindelig.

Für den Parc Guell braucht man keinen Eintritt zu zahlen, sondern kann einfach durchlaufen. Den Park finde ich absolut sehenswert und er ist gut geeignet um mal wieder eine schöne Sicht über Barcelona und das Meer zu bekommen. Außerdem kann man sich im Park gut von dem Treiben der Stadt erholen.





Camp Nou, das Fußballstadion von Barcelona, wird natürlich nur Fußballbegeisterte interessieren, aber ich finde es lohnt sich auch für nicht Fußballjunkies. Tickets können auch von zu Hause aus gebucht werden.
Auf den Montjuic kann man entweder laufen oder mit einer Gondel hochfahren. Ich finde die Gondelfahrt perfekt, da man von dort aus einen herrlichen Blick auf Barcelona hat. Ich hab zwar auch schon mal das Laufen ausprobiert, würde aber die Gondelfahrt immer vorziehen, da man dort einfach mehr sieht und schneller ist. Oben angekommen hat man eine 360° Perspektive über ganz Barcelona, das Meer, den Hafen und kann wirklich tolle Fotos machen. Lohnt sich auf jeden Fall!



Freitag, 19. Juli 2013

Über ein Leben ohne Sport.

Ich kann nicht glauben, dass ich dieser Tatsache tatsächlich einen Blog-Eintrag schenken kann und muss. Früher war ein Leben ohne Sport echt richtig gut und ohne jegliche Probleme. Genauer gesagt wurde das gute und süße Leben durch den Sport gestört, da er mir einfach keinen Spass gemacht hat und nur anstrengend war.
Und heute? Ist es eine Qual. Ehrlich! Seit Ende Juni kann ich nun keinen Sport mehr machen. Also seit ca. 4 Wochen. Und mein Körper und Kreislauf drehen durch. Ich bin einfach immer müde. IMMER. Ich könnte den ganzen Tag schlafen, komm überhaupt nicht in Schwung. Auch eine kalte Dusche hilft nicht. Ich bin einfach immer müde.



Übers Wochenende war ich in Barcelona und dort bin ich wirklich sehr viel gelaufen - von Müdigkeit keine Spur. Mein Körper war in seinem Element. Aber jetzt wieder zu Hause angekommen, an meinem Schreibtisch sitzend und ohne viel Bewegung bin ich wieder: MÜDE.


Und ehrlich gesagt nervt mich das. Ich will nicht mehr auf meinen Sport verzichten und ich will schon gar nicht mehr den ganzen Tag müde sein. Deswegen habe ich beschlossen, trotz aller Ratschläge der Ärzte wieder ein bisschen Sport in mein Leben zu lassen. Also mal ganz ehrlich: wenn sich mein Körper so schlapp fühlt und Sportentzug hat, dann kann das doch auch nicht gesund sein, oder?
Ich finde es ist Zeit wieder etwas zu verändern und mit einem gemäßigten Training anzufangen. Für alle die Lust dazu haben sich auch mehr sportlich zu betätigen, wäre das jetzt der richtige Zeitpunkt um mitzumachen. Ich gehe heute ziemlich sicher davon aus, dass die Trainingseinheiten locker werden. Den genauen Umfang werde ich aber direkt danach veröffentlichen. So kann jeder der will zeitversetzt starten und nachmachen. Oder sich erstmal das Ergebnis ansehen und dann entscheiden ob sich das nachmachen überhaupt lohnt.

Ich würde sagen: auf geht's!



Donnerstag, 18. Juli 2013

Sunday Funday!

Ja, ich habe es getan. Ich bin Chanel fremdgegangen. Und es war gar nicht schwer, hat nicht weh getan und: ich liebe das Ergebnis auf meinen Nägeln. Die Farbe heißt "Sunday Funday" ist eine limitierte Edition von Essie und die Farbe wirklich unglaublich frisch und schön. Es ist eine Mischung aus Rosa, Orange und Corale. Nicht aufdringlich und damit auch passend für Fuß- wie Fingernägel.
Was mich außerdem begeistert ist die Nagellackbürste. Sie hat eine perfekte Breite, sodass eigentlich schon nach einmal auftragen der ganze Nagel erwischt wird. Außerdem ist sie unglaublich weich und fühlt sich angenehm an.
Kurzum: ich bin begeistert und werde wohl noch den ein oder anderen Nagellack von Essie in meine Sammlung lassen.



Montag, 8. Juli 2013

Auf den Dächern von Salzburg!

Übers Wochenende waren wir in Salzburg um einen Junggesellinnenabschied zu feiern. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich trotz der Nähe zu München noch nie zuvor dort war. Und: ich bin begeistert. Salzburg ist wunderschön - geprägt von vielen alten Gebäuden, gemütlichen Cafés und Biergärten und natürlich einzigartigen Roof Top Bars und Restaurants.
Untertags haben wir eine Bootstour gemacht, die uns zum Schloss und den Wasserspielen gebracht hat.  Es war wirklich sehr lustig und ist für einen 2-3 Stunden Ausflug auch genau richtig.
Abends waren wir auf der Steinterrasse, wo wir mit leckeren Drinks und Snacks den Tag ausklingen haben lassen. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick über Salzburg, die Salzach, die Burg und das Museum der Moderne. Das Lounge-Ambiente ist wirklich toll und hat uns als größere Gruppe einen unvergesslichen Abend geboten. Aber auch für einen Abend zu zweit, scheint es mir einer der besonderen Orte zu sein, den man mit seinem Partner gemeinsam erleben möchte.

Für ein Frühstück am nächsten Tag ist das Restaurant M32 im Museum der Moderne ein absolutes Muss. Auf einer sehr großen Terrasse bekommt man einen noch viel besseren Blick (diesmal von der anderen Seite) auf Salzburg, die Burg und die Salzach. Das Museum wurde im Bauhausstil gebaut und ist entsprechend sehr modern möbliert. Es gibt eine große Auswahl an Frühstück-Menüs, die auf einem wunderschönen Etagère serviert werden.








Die Idee mit den Etageren für den Frühstückstisch gefällt mir wirklich sehr gut und ich überlege ernsthaft ob ich uns nicht so etwas anschaffen werde...
Wer also Lust auf einen Wochenendtrip hat, für den ist Salzburg wirklich sehr zu empfehlen.


Donnerstag, 4. Juli 2013

Pizza.

Seit vielen, vielen Jahren versuche ich mich an der perfekten, selbstgemachten Pizza. Angefangen habe ich mit der Calzone nach Tim Mälzer, die laut Freund, die beste der Welt ist.
Aus dem Calzone-Teig wurde schnell eine Pizza geformt. Nur irgendwie, war sie nie wie in der Pizzeria. Klar. Ich habe ja auch keinen Holzbackofen. Aber trotzdem. Sie war zu weit weg von der perfekten Pizza. Da hätte der Holzofen zwar das seinige getan, aber auch er hätte definitiv kein perfektes Ergebnis gezaubert.

Viele Jahre und noch mehr Kopfzerbrechen später, hat mir mal wieder Jamie Oliver geholfen. Das Rätsels Lösung? Hartweizengrieß! Und gutes Kneten. Und das Formen mit der Hand. Nicht mit dem Teigroller. Macht es nach, ihr werdet sehen wie schnell und einfach die perfekte selbstgemachte Pizza gezaubert werden kann. Wenn ich jetzt noch einen Holzofen hätte...



Für 2-3 Personen:
400g Mehl, 100g Hartweizengrieß, und 1/2 TL Salz vermischen. Dann 1 Pckg. Trockenhefe mit 1TL braunem Zucker in 320 ml lauwarmen Wasser auflösen und in die Mehl-Grieß-Salzmischung geben. Alles lange und gut verrühren, anschließend mit den Händen ca. 5 Min. lang gut durchkneten. Dann zu einer Kugel formen, die mit Mehl bestäuben, in Frischhaltefolie einwickeln und 40 Minuten ruhen lassen. Danach den Teig (am besten mit den Händen) zu einem runden Pizzaboden formen (ein dicker Boden schmeckt viel fluffiger). Den Pizzaboden am besten noch 15-30 Minuten liegen lassen. Danach belegen und in den vorgeheizten Backofen (250° Umluft)  für 7-10 Minuten geben. Fertig. Bon Apetit!

Mittwoch, 3. Juli 2013

Saisonende... nur für mich.

Ich habe lang nichts von mir hören lassen. Und auch die Trainingsdokumentation ist seit 9 Tagen nicht mehr gefüllt worden. Das hat einen leider ziemlich einfachen aber für mich sehr frustrierenden Grund.
In der ersten Woche konnte ich weder Sport machen, noch Kochen oder mich ordentlich um Happy kümmern, da mich der Heuschnupfen voll im Griff hatte. Neben der Tatsache, dass ich kaum noch was sehen konnte und immer zwei Packungen Taschentücher mit mir rumtragen musste, um wenigstens eine Stunde zu überstehen, habe ich sehr schwer Luft bekommen und Husten noch dazu. Ich war so kaputt, dass sogar eine Drehung auf der Couch anstrengend war. Auch Tabletten helfen kaum, da ich mittlerweile gegen so ziemlich alles immun bin. In Wochen wie diesen nehme ich sie trotzdem und werde davon müde. Ein Teufelskreis. Gott sei Dank musste ich nicht arbeiten.
Auch diese Wochen finden ein Ende und ich habe es überstanden... ohne Sport aber mit viel Begeisterung und Elan, dass es danach wieder weitergehen kann.

Haha. Das denkst du, sagt mein Rücken und macht mir einen gehörigen Strich durch die Rechnung.
Nach einer längeren Autofahrt bin ich aus dem Auto gestiegen und konnte mich nur noch im 100° Winkel bewegen. Was hätte ich dafür gegeben für einen Moment lang so ein "Gehwägelchen" oder den "Stock" einer alten Oma zu bekommen?! Wow. Ich bin 27 Jahre alt und laufe im 100° Winkel durch die Welt? Nicht schlecht. Ich bin stolz auf mich.
Nach einem siebstündigen Krankenhausaufenthalt mitten in der Nacht und einer anschließenden Untersuchung im MRT wurde zwar kein Bandscheibenvorfall diagnostiziert (oh ich wäre mir richtig alt vorgekommen), dafür aber eine angeborene Fehlstellung der Wirbelsäule, was dazu führt, dass der Triathlon für diesen Sommer gestrichen ist. Ich bin ja so frustriert. Wenn ich das hier so schreibe, kann ich es immer noch nicht glauben. Das ist der Sommer in dem ich so viel Zeit wie wahrscheinlich nie wieder haben werde und jetzt macht mir mein Rücken Probleme? Unfassbar.
Nun ja. So ist es jetzt. Was mich nach vorne blicken lässt ist die Tatsache, dass keiner der drei Ärzte ausgeschlossen hat, dass ich wieder Triathlon machen kann. Sobald die Schwellungen und Schmerzen weg sind, sollte ich wieder anfangen können. Voraussichtlich im September. Ich werde also versuchen, meinen Körper so gut zu hegen und zu pflegen, dass es vielleicht schon im August gut ist.
Mal sehen. Und bis dahin habe ich mir schon ein neues Projekt vorgenommen: Macarons optimieren.
Ich hoffe es klappt und ich kann meine Umwelt mit diesen feinen Köstlichkeiten verwöhnen. Und euch mit schönen Bildern.

Sonntag, 23. Juni 2013

Himbeereis!

Aber nicht zum Essen. Nein. Himbeereis ist die Farbe meiner neuen Kitchen Aid Küchenmaschine.







Und ich bin ja so verliebt. Sie ist so wunderschön und wie sie rührt. So schnell. Zack, zack. Und fertig ist die Sahne. Und der Eierschaum. In 15 Sekunden steif. Wo ich früher 10 Minuten lang mit meinem Handrührer stand, sitz ich jetzt wie ein fasziniertes kleines Kind 15 Sekunden vor einer pinken Küchenmaschine und kann kaum glauben, dass Backen so leicht sein kann. Ich freu mich ja so. Die Maschine habe ich mir schon so lange angesehen und gewünscht. Die kritischen Fragen einiger Freunde: "Aber meinst du nicht dass eine Thermomix besser wäre??" habe ich direkt abgetan. Mag sein, dass eine Thermomix sogar eine warme Suppe kochen kann. Aber das brauch ich nicht. Ich brauche eine stylische Küchenmaschine, einen Klassiker, an dem ich mich jeden Tag nur beim Anblick erfreue. Klar, sie muss auch funktional gut sein. Und ich bin davon überzeugt, dass sie sehr gut ist und alles kann was ich will und brauche.  Hach, ich bin ja sooooo verliebt: in die Maschine und natürlich noch viel mehr in den Menschen der sie mir einfach so (!) geschenkt hat. Ich weiß zwar immer noch nicht warum, aber ich verspreche er wird es nicht bereuen und weiterhin mit Kulinarischem Essen verwöhnt. Und sobald etwas super geschmeckt hat, wird es mit Fotos und Rezepten direkt hier veröffentlicht. Danke, danke, danke mein Schatz.
Und natürlich habe ich direkt etwas gebacken. Ein "Kuchen" den ich schon so oft auf tollen Fotos gesehen habe und nun endlich nachmachen wollte: Pavlova. Pavlova ist ein australisch /neuseeländisches Gericht, auf das beide Nationen sehr stolz sind. Und sich deswegen auch darüber streiten wer es denn letztlich erfunden hat. Mir ist das ehrlich gesagt herzlich egal. Fakt ist, dass es ein super leckerer, leichter Nachtisch ist, der übrigens auch ohne Kitchen Aid schnell zu machen ist und den ich euch nur wärmstens empfehlen kann:

Pavlova mit Himbeersahne.
Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Dann vier Eiweiß schlagen und kurz bevor das Eiweiß dick wird, 280g Zucker und 1Pckg. Vanillezucker nach und nach unterrühren. Eischnee schlagen, bis er fest ist. Dann 1TL Essig (ich nehme Weißweinessig) und 1TL Speisestärke unterheben und alles noch mal kurz aufschlagen. Die Baisermasse auf ein Backblech geben und zu einem ca. 3 cm hohen Kreis formen. Die Oberfläche glatt streichen und wenn es geht den äußeren Rand etwas höher ziehen. (Dann kann man später in den Krater die Himbeersahne besser "reinlegen"). In den Ofen geben und den direkt auf 100° runterschalten. Nach einer Stunde den Ofen ausschalten und die Ofentür aufmachen. Pavlova so abkühlen lassen. 1-2 Becher Sahne steif schlagen ein paar frische Himbeeren unterheben (je nachdem wie viel ihr gerne drin habt). Die Himbeersahne auf die Mitte der Pavlova geben. Mit weiteren frischen Himbeeren verzieren. Fertig. Bon Apetit!





Donnerstag, 20. Juni 2013

Bei Anstrengung: Unangenehm.

Wie soll ich's sagen? Es ist glaube ich an der Zeit auch über eine der unangenehmen Seiten zu sprechen, die ich vor allem gerne bei sportlicher Anstrengung gegenüber meinem liebenswürdigen und geduldigen Freund zeige. Und an dieser Stelle sei eine hochoffizielle Entschuldigung angebracht zusammen mit dem Versprechen, dass ich das abstellen werde. Ich kann nur nicht versprechen, wie schnell ich das hinbekomme. Aber ich werde schon heute damit beginnen. Versprochen.

Aber von vorne.
Sagen wir so. Wir beide sind auf einem ziemlich unterschiedlichen Fitnesslevel. Was gemeinsames Laufen unmöglich macht. Denn er ist einfach schnell. Und ich. Ich bin lahm wie eine Schnecke. Da haben auch nicht die vielen Trainingseinheiten geholfen. Er ist und bleibt einfach besser.
Zusammen Radfahren geht. Allerdings fährt er den Berg einmal hoch, dann wieder runter, dann noch mal hoch und wartet dann am Ende des Berges auf mich, weil ich es irgendwann ja auch mal schaffe... (und für eine dritte "Bergauf-Bergab-Fahrt" doch zu schnell für ihn bin). Und während ich so den Berg auffahre und er ihn bereits wieder runterfährt, mein Puls sich der 190er Marke widmet, steigt meine Wut. Zusammen mit der Wut kommen folgende Gedanken: "Warum genau mussten wir diese Strecke fahren? Er weiß doch, dass ich Hügel nicht mag... Ich hasse Hügel. Das macht er mit Absicht. Ooooh mir tut alles weh. Mir wird schlecht, gleich fall ich um. Und nur wegen diesen Hügeln..."
Nun gut. Es gibt leider nur hügelige Strecken um uns herum. Und einmal durch die ganze Stadt zu fahren, ist für eine kurze, schnelle Abendstrecke wirklich nicht toll. Also obwohl ich weiß, dass es keine Alternative zu dieser Strecke gibt, ist natürlich trotzdem er an meiner Anstrengung Schuld. Nicht ich. Neeeeeein. Das skurile dabei ist, dass ich ihm zu Hause schon sage er soll mich trainieren und nicht darauf hören was ich unterwegs schimpfe....

Deswegen an dieser Stelle nochmals nur für dich: Es tut mir wahnsinnig leid. Bitte nicht aufhören mit mir zu trainieren. Ich kauf dir auch Ohrenstöpsel. Versprochen. Und wenn wir mal einen kalten Pool haben (ich hoffe ja immer noch), dann springe ich mit all meinen Klamotten in den kalten Pool um zu beweisen, dass es mir wirklich leid tut. (Wir haben gestern Modern Family angesehen und mussten über genau diese Szene besonders viel lachen - Modern Family kann ich übrigens sehr empfehlen. Da ist viel Potential für Lachen drin.)

...P.S. Er hat mir gestern schon verziehen. Als ich ihn auf der Geraden überholt habe und dabei geschrien habe: "Na Ulle nicht genug gedopt? Das kann ich (Lance) aber besser, oder?" musste er lachen und alles war gut.
Ja beim Radfahren ist er Jan Ulrich und ich Lance Armstrong. Keine Ahnung in welchem sportlichen Schwindelzustand uns das eingefallen ist. Wir haben auf jeden Fall beide gelacht und da es nicht mehr bergauf ging, war ab da auch alles wieder gut.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Fotos von unserem Blondchen...

...ja richtig. Happy ist jetzt blond. Aber nicht weil ich plötzlich die tolle Idee hatte, dass er so aussehen soll wie ich. Nein, nein. Da ist die Natur schon alleine drauf gekommen.
Er wird von Tag zu Tag immer hübscher und süßer. Und ich muss mich echt zurückhalten, dass ich ihn nicht todknuddel.

So jetzt aber genug der Worte, lassen wir lieber Bilder sprechen:





Dienstag, 18. Juni 2013

Trainingsbilanz KW 24

...und die sieht ziemlich gut aus.

69 km Fahrradfahren
11,8 km Laufen
1,2 km Schwimmen

Schwimmen hätte tatsächlich mehr sein können. Da es aber definitiv meine stärkste Disziplin ist, habe ich diese Woche den Schwerpunkt auf die anderen beiden gelegt.
Das absolute Highlight der Woche war sicherlich meine 59km Rennradtour am Samstag. Ich habe eine super Tour gefunden, die überwiegend breite Radwege hat und einmal quer durch die Natur entlang an einem Fluss verläuft. Also überwiegend ohne Steigungen und somit ideal um Tempo zu trainieren.
Auf einer Geraden schaffe ich aktuell 30km/h im Schnitt. Das Durchfahren von Dörfern, Kurven und kleinen Hügeln senken den Gesamtschnitt natürlich deutlich. Aber ich bin lieber vorsichtiger, denn so ein Auto hat mich schnell mal übersehen. Und dann lieg ich da und heule. Und das wollen wir ja nicht, oder?
Das Radfahren hat wirklich Spaß gemacht. Obwohl ich alleine unterwegs war. Oder gerade deswegen?  Der Vorteil vom alleine Fahren ist natürlich, dass mir keiner Speed macht und vorgibt. Ich fahre entsprechend meinem Körpergefühl und -willen. Das macht echt Spaß. Trotzdem freu ich mich schon, wenn bei der nächsten Tour wieder mein Liebster dabei ist. Dem ich dann, dank des guten Trainings der vergangenen Wochen, hoffentlich mit Karamba und Karacho wegfahren werde...

10.06.2013 Radfahren - 10 km
11.06.2013 Laufen - 7,8 km
12.06.2013 Schwimmen - 1,2 km
15.06.2013 Laufen - 4, km
16.06.2013 Radfahren 59 km