Swim - Bike - Run - Eat - Repeat

Montag, 9. September 2013

Tag 3. Die Königsetappe.

Von Imst nach Nauders. Es war das für uns schwierigste Stück. Oder auch die Strecke vor der wir am meisten Angst hatten. Und ja, sie war schwer. Aberum ganz ehrlich zu sein: ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.
Wir sind schon ziemlich früh, genauer gesagt um 8 Uhr losgeradelt, weil wir wussten, dass wir an diesem Tag zwar nur 70km zu bewältigen haben, aber auf die letzten paar km 600 Höhenmeter am Stück auf uns warten. Und da wir uns als Belohnung für diesen Tag ein tolles Wellnesshotel rausgesucht haben, mussten wir auch recht schnell da sein um es nutzen zu können (die meisten Hotels haben nämlich die blöde Regel den Wellnessbereich schon um 19 Uhr zu schließen...).
Voller Tatendrang auch diese Etappe zu meistern sind wir also um 8 Uhr los.



Der erste Stopp war nach 50km geplant, verbunden mit einer einstündigen Pause um den Körper wieder fit zu kriegen um das letzte Stück in Angriff nehmen zu können. Ich war nach 50km schon kaputt. Und mir wäre es eigentlich ganz recht gewesen, wenn nicht mehr der schwierigste Teil sondern der leichteste Teil des Tages auf mich gewartet hätte. Irgendwann spürt man eben doch die Anstrengungen der vergangenen Tage.
Nunja. Es musste weiter gehen. Und als ich wieder auf dem Rad war ist die Freude auf die Königsetappe auch wieder mit voller Wucht zurückgekommen. Ab Imst sind wir auf dem Radweg "Via Claudia" gefahren. Die Beschilderung war wirklich super. Auch hier wäre es nicht nötig gewesen, eine Karte oder Navigationssystem zu benutzen. Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass man die Schilder auch richtig lesen kann. Was wir an der entscheidenden Abzweigung scheinbar nicht konnten.  So sind wir an einer Stelle an der es an der Hauptstrasse rechts den Pass hoch geht, links über Geröll in eine Schlucht mit Mini-Burg gefahren. 



Es war wunderschön - keine Frage. Vor allem der Weg nach unten. Der Weg war noch oben, war allerdings eine Qual. Eine extreme Steigung mit noch steinigerem Weg. Was es einem Trekking-Bike mit schlechtem Profil fast unmöglich macht durchgehend zu radeln, denn wenn man abrutscht oder eine kurze Verschnaufpause braucht, schafft man es nicht mehr zurück auf das Bike. Es ist einfach nicht möglich. Was zur Folge hatte, dass ich viele Teile von diesem Weg schieben musste. Endlich oben angekommen, haben wir voller Freude eine vielbefahrende Hauptstrasse (hauptsächlich durch einen Tunnel gehend) entdeckt. Und links und rechts davon Berge und Schluchten. Na toll. Und jetzt? Genau hier ist uns aufgefallen, dass wir an der Abzweigung definitiv falsch gefahren sind. Aber da war es auch schon zu spät. Keine 10 Pferde hätten mich dazu gebracht, diesen Weg wieder runter zu schieben um ihn an der anderen Seite wieder hochfahren zu müssen... Also haben wir auf einen Mini-mini-schmalen Gehweg im Tunnel unser Rad für bestimmt 30min. geschoben. Die Folge? Eine blaue Wade. Denn dieses blöde Pedal hat ständig dagegen geschlagen.
Nachdem wir den letzten Tunnel passiert haben, hat die letzte Passstrasse, die direkt nach Nauders geführt hat auf uns gewartet. Die letzten km waren zwar anstrengend, aber begleitet von einer Million Glücksgefühle. Das Dorf vor sich zu sehen und zu wissen, dass man die Alpen überquert hat, ist einfach unbeschreiblich.

Mittwoch, 4. September 2013

Tag 2. Von Mittenwald nach Imst.

Es war für mich persönlich die schönste Strecke.
Der Tag hat recht sportlich angefangen. Nur ein paar hundert Meter vom Hotel weg hat uns auf den ersten zwei km direkt ein Berg mit einem Anstieg von 150 Höhenmeter erwartet. Mit ein paar Minipausen unterwegs, war aber auch das ganz einfach zu bewältigen. Was uns dann erwartet hat, war wirklich atemberaubend. Wir waren inmitten von einer traumhaften Bergkulisse. Links und rechts von uns nur Berge. Dazwischen saftig-grüne Wiesen, idyllische kleine Orte mit diesen wunderschönen Holzhäusern.



Man fährt durch diese Kulisse und hat das Gefühl, dass die Welt hier einfach in Ordnung sein muss. Alles wirkt so unberührt - man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Schon komisch, dass ich das so empfunden habe. Denn schließlich komme ich auch aus Bayern, kenne sehr wohl idyllische Stellen und Dörfer. Aber ich glaube, dass die Wahrnehmung auf dem Rad eine ganz andere, sehr besondere und intensive ist. Der Duft der frischen Wiesen, der Duft von Sommer, die Sonnenstrahlen, kleine Holzhütten am Straßenrand, Kapellen. Man nimmt so viel wahr auf dem Rad. Und man spürt dabei das Gefühl absoluter Glückseligkeit. Nein, so was habe ich bislang noch nicht gefühlt, wenn ich mit dem Auto in ein bayrisches Dorf gefahren bin um dort Kaffee zu trinken oder spazieren zu gehen.
Nachdem wir einige km ziemlich flach gefahren sind und das Panorama genießen konnten, ging es wieder ein paar km und 250 Höhenmeter den Berg nach oben. Auch das war machbar, denn die Straße war geteert und Mini-Pausen inklusive. Auf 1256 m angekommen, hatte man (mal wieder) einen herrlichen Blick auf das Tal. Genau dort haben wir den erfolgreichen Anstieg mit einem Marillenschnaps gekrönt. Freunde von mir haben sich den Flachmann mitgenommen und plötzlich dort oben ausgepackt. Ich fand es eine super tolle Idee und hab natürlich auch gleich einen Schluck genommen. Natürlich nur um den bisherigen Erfolg zu feiern. 


Oben angekommen. Zeit für einen Schnaps.
Anschließend ging es rasant nach unten. Genauer gesagt sind wir 6km nur bergab gefahren, bis wir auf 660 Höhenmeter angekommen sind. Es macht zwar Spaß, ist aber auch ganz schön frustrierend - bedenkt man dass man davor fast das gleiche nach oben gestrampelt ist. Naja. So ist das eben bei einer Alpenüberquerung. Ich habe es ja gar nicht anders gewollt.
Unser Treffpunkt mit dem Begleitfahrzeug war am Kloster Stams. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits 38 km hinter uns. Vor dem Kloster gibt es reichlich schöne Holzbänke mit einem Brunnen und Trinkwasser. Perfekt also um in der Sonne zu bruzzeln, zu essen und sich abzukühlen.

Ein gestellter Sturz nach dem rasanten Abstieg... es sollte mich schocken. Ha. Ha. 
Danach ging es wieder bergauf, bergab weiter, die Kulisse nach wie vor wunderschön. Nach insgesamt   64 km und 831 Höhenmeter ging auch der zweite Tag zu Ende und wir haben uns mit Pizza aus dem Steinofen belohnt.

Der Blick aus unserem Zimmer.

Dienstag, 3. September 2013

Tag 1. Vom Kloster nach Mittenwald.

Unsere Tour haben wir etwas außerhalb von München, im Kloster Schäftlarn gestartet. Ich liebe den Ort und fand, dass es ein schöner Platz ist um die Tour dort offiziell zu beginnen.
Gut ausgeschlafen und nach einem reichhaltigen Frühstück sind wir um 10 Uhr Richtung Mittenwald aufgebrochen. Das schöne bzw. einfache an der Strecke war ihre Beschilderung - man fährt die komplette Strecke nämlich auf dem Isarradweg. Große Teile der Strecke führen also direkt an der Isar entlang - die zu dieser Jahreszeit übrigens mit einer wirklich wunderschönen türkisen Farbe erstrahlt. Unseren ersten Stopp haben wir in Bad Tölz an der Isar gemacht. Empfehlen kann ich den Stopp direkt vor dem Parkhaus P3. Der Radweg führt einen direkt dort hin, man kann Picknicken an der Isar, ist direkt im Zentrum, das Begleitfahrzeug kann super parken und man hat ein öffentliches WC. Unsere lieben Helfer haben uns natürlich schon erwartet und so konnten wir schnell unsere erste Brotzeit auf Picknickdecken bei herrlichem Sonnenschein machen.



Danach ging es über Lenggries weiter an den Sylvensteinsee. Ich war noch nie dort und deswegen besonders gespannt. Die Strecke dort hin und das Panorama vor Ort sind atemberaubend. Man findet nichts außer einer wunderschönen grünen, hügeligen Natur mit vielen Wälder, saftig-grünen Wiesen und einem wunderschönen türkis-farbigen See. Auch hier haben wir wieder ein Picknick gemacht, die Füße in den (ziemlich kalten See) gehangen und einfach genossen dass wir in mitten von diesem wunderschönen Panorama sind.


Nach insgesamt 102 km und 900 Höhenmeter kamen wir ziemlich erschöpft in unserem Hotel in Mittenwald an. Trotz der Länge war es ein wirklich wunderschöner Tag mit vielen Eindrücken, herrlich frischer Luft und der Möglichkeit den Alltag und die Gedanken an den Job innerhalb weniger Minuten hinter sich lassen zu können um einfach mal Urlaub zu genießen.
Wenn ihr euch nicht unbedingt die ganze Tour vornehmen wollt, sondern nur Lust auf einen mittelanstrengenden Tagesausflug habt, dann kann ich euch diese Route nur wärmstens empfehlen. Sie macht wirklich Spaß.


Sonntag, 1. September 2013

Das Experiment Transalp. Von München an den Gardasee mit dem Rad.

Und das in einer Woche.
Dieses Jahr ist ja wirklich sehr schlecht bzgl. eigentlich all meinen sportlichen Vorsätzen gelaufen. Aber es gibt eine Sache, die ich mir auch trotz Rückenprobleme und Sportverbot nicht nehmen lassen wollte und Gott sei Dank auch nicht habe nehmen lassen: die Transalptour. Von München an den Gardasee mit dem Fahrrad. Das Projekt habe ich vor genau einem Jahr geplant, alle Freunde angeschrieben und gefragt wer mitmachen will. Nachdem ich die Zusage von Einigen hatte wurde das Begleitfahrzeug, also Eltern, organisiert, das passende Datum gesucht und Hotels gebucht.
Wir sind heute von der Tour zurückgekommen und eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen noch davor über die Vorbereitungen und am Ende von jedem Radtag zu bloggen. Leider hat das nicht so ganz funktioniert. Mein Zeitmanagement war... höm... naja sagen wir mal anders als ich es geplant hatte. Aber da die Eindrücke der Tour für einen einzigen Blogeintrag zu lange wären, mache ich es eben nachträglich doch so wie geplant. Nur eben zeitversetzt.

Kommen wir heute also zu den Vorbereitungen der Tour. In den letzten beiden Tagen vor der Tour habe ich mich akribisch auf Essen und Kleidung vorbereitet. Der Plan war nämlich unser Begleitfahrzeug (ein VW-Bus, indem wir unser Gepäck und Proviant für die Tour lagern) alle 30-40 km zu treffen. Es war also wichtig für die Radetappen immer nur Kleinigkeiten wie Corny Müsliriegel etc. dabei zu haben. Und beim Treffpunkt mit dem Begleitfahrzeug sollten dann unsere Picknickdecken ausgebreitet werden und die Energiespeicher wieder richtig aufgefüllt werden.
Für sieben Tage Radfahren für zwei Personen habe ich mir 6 Powerbarriegel Banane, 2 Packungen Cornys, 2 Dosen Isostar Pulver, Cola Energy Shots (der absolute Hammer: schmecken wie Colafläschen Gummibärchen haben aber dieses eklige Powergel in der Mitte. Aber man schmeckt es nicht. Insofern volle Energie, bei tollem Geschmack.), 2 Pckg. Manner Waffeln, 10 Bifis, 2 Pckg. Aoste Stickados pikant, Trockenobst und 2 Packungen verpacktes Vollkornbrot mitgenommen. Und natürlich noch unheimlich viel Wasser. Vorab: es hat vollkommen gereicht. Etwas anderes hätte man meiner Meinung nach auch nicht gebraucht. Es muss schmecken, leicht zu transportieren sein und nachhaltig Energie liefern. Wenn ihr also auch mal so eine Tour machen wollt, kann ich das Essen nur empfehlen.
Da wir ein Begleitfahrzeug hatten, dass wir untertags 1-2 mal getroffen haben und das für uns den Check-In im Hotel erledigt hat, gleichzeitig aber auch was von der Umgebung genießen sollte, habe ich für die lieben Helfer eine kleine Kiste mit den wichtigsten Infos zu Hotel, Treffpunkten und vor allem den Sehenswürdigkeiten in der Umgebung gemacht.



Dazu gab es für jeden Teilnehmer der Tour eine kleine Wundertüte in der ein bisschen Überlebensproviant drin war. Oder sagen wir mal ein paar Motivationsnacks für besonders schwere Tage.


Mit so viel leckerer Stärkung kann eine Radtour nur erfolgreich werden, oder?

Freitag, 16. August 2013

Bräunung auf Knopfdruck.


Am Wochenende steht sie an: die Hochzeit einer meiner engsten Freundinnen. Das Kleid bzw. Outfit habe ich ja schon in einem meiner letzten Posts vorgestellt. Da das Kleid einen Apricot-Ton hat und ich eher einer weißen wie einer braunen Schokolade ähnel, habe ich schon lange geplant zwei Tage vor der Hochzeit in eine Bräunungsdusche zu gehen.
Heute war es so weit. Und es war eine Mischung aus Vorfreude und Angst. Vorfreude deshalb, weil ich endlich einmal in meinem Leben braun sein werde. Angst, weil wenn es daneben geht ich aussehen werde wie die braune Milkaschokolade mit weißen Flecken. Und das bedeutet ich müsste mich vor jedem Foto am Samstag drücken. Und nochdazu wäre das Outfit dann umsonst gewesen. Aber ihr kennt mich ja. Ich bin mutig. Solange es nicht um Achterbahnen geht.
Letztendlich gibt es ja zwei Möglichkeiten: entweder man geht in eine automatisierte Bräunungsdusche, bspw. von Sunpoint oder man lässt sich von Hand besprühen. Obwohl ich mich bei der ersten Alternative sicherer gefühlt hätte, habe ich mich für die zweite entschieden, weil sie einfach näher ist.
Die Dame bei der ich war, hat sich sehr viel Zeit genommen und mir alles ganz genau erklärt. Ich hab mich schnell sehr wohl gefühlt und die Sorgen fleckig nach Hause zu gehen waren nach einer Minute weg. Als Erstes werden die Fingernägel, Handflächen und Fußnägel mit Creme bedeckt. Dann muss man unterschiedliche Figuren machen und wird nach und nach gleichmäßig gebräunt. Alles zusammen dauert ca. 20 Minuten. Die Haut riecht auch richtig gut - ich würde sagen nach Kokosnuss. Halten soll es angeblich 10 Tage und sich auch gleichmäßig abwaschen. Dazu muss man aber immer fest cremen und sich nach der Dusche beim Abtrockenen nicht abreiben sondern abtupfen. Mal sehen. So ganz glaub ich da ja noch nicht dran.
Ach so zur Vorbereitung habe ich zu Hause schon ein Ganzkörperpeeling gemacht - dafür verwende ich schon lange das cremige Duschpeeling von Nivea (1). Die Bräunung versuche ich jetzt möglichst lange mit Nivea's Hautstraffender Body Milk (2) zu behalten. 
Ja... ich mag Nivea. Ich liebe einfach den Geruch von Nivea. Schon immer. 



Spray Tanning Pre and After products

Bilder vom Bräunungsergebnis inkl. Kleid gibt es dann nach dem Wochenende. Ich kann's kaum erwarten.



Donnerstag, 15. August 2013

Verführerisch Kochen

Mit Sophie Dahl. Ich bin so glücklich, dass ich eines dieser seltenen Exemplare noch ergattert habe. Eigentlich ist dieses Buch schon sehr lange ausverkauft. Also habe ich immer wieder nach gebrauchten  Exemplaren bei Amazon gesucht. Aber da das Buch mittlerweile Sammlerwert hat ist der Originalpreis von 20€ auf weit über 50€ für gebrauchte Bücher gestiegen. Und da ich kein Fan von gebrauchten Büchern bin war ich auch nicht bereit so viel Geld dafür auszugeben. Als ich irgendwann mal wieder bei Amazon gestöbert habe, bin ich auf ein Buch gestoßen, das als Mängelexemplar aus einem aufgelösten Buchladen ausgewiesen war und zum Originalpreis verkauft wurde. Ich hab natürlich sofort zugegriffen, weil ich dachte dass mir so ein paar angegriffene Ecken und die Aufschrift Mängelexemplar schon keinen Zacken aus der Krone brechen. Und wisst ihr was? Ich habe ein komplett in Folie verpacktes Originalexemplar ohne Aufschrift und kaputten Ecken in der Hand gehalten!!!! Ich freu mich bis heute noch über diesen Glücksgriff.


Das Buch liest sich unheimlich schön und auch mein erstes Gericht "Buttermilchhähnchen mit zerdrückten Süßkartoffeln" war ein Volltreffer. Schnell, einfach, lecker, kalorienarm. Was will man mehr?


Das Hähnchenbrustfilet (2-3 Stück) am Abend in eine Marinade aus 250 ml Buttermilch, 1/2 TL Senfpulver und 1 EL Honig einlegen. Am nächsten Tag 1-2 Süßkartoffeln vierteln und in Wasser kochen (15-20 Minuten). Danach zerdrücken (wer keinen Kartoffelstampfer hat, nimmt einfach eine Gabel) und mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer verfeinern. Währenddessen, das Hähnchen von beiden Seiten in einer Pfanne anbraten (Öl oder Butter ist zum Anbraten nicht notwendig). Das Hähnchen auf die zerdrückte Süßkartoffel legen. Und das Essen ist fertig. 

Bon Apetit!

Mittwoch, 14. August 2013

Das Geburtstagsessen.

Für die kleine Feier mit der Familie habe ich mir ein paar Leckereien überlegt, die Erstens alle schnell selbst zu machen sein sollten und Zweitens alle lang bei Tisch und am Essen halten sollten. Ich finde es ganz furchtbar, wenn ein Essen nach fünf Minuten vorbei ist. Ich liebe es, wenn man einfach so vor sich hin isst, nebenbei ratscht und einfach das Beisammensein genießen kann.

Deswegen gab es zum Kaffee, Zitronen-Cupcakes mit Himbeersauce, Whoopies mit Himbeervanillesahne und natürlich Himbeer- und Blaubeerpavlova. Bis auf die Whoopies die viel zu groß geworden sind, ist alles gut gelungen und hat sein Ziel erreicht. Jeder hat von allem etwas gegessen und ist lange am Tisch geblieben.




Nach einem langen Spaziergang im Wald und der Ausfahrt mit dem Unimog (auf den sich meine Schwester und ich todesmutig hinten drauf gesetzt haben) waren alle wieder bereit für was Herzhaftes.

Unser exklusiver Unimogcabriositzplatz
Zum Abendessen gab es Honigmelone mit Parmaschinken, Grissinis, Bruschetta, Paprika und Karotten mit Paprika-Kräuter Dipp, selbstgebackene Mini-Zwiebelbrötchen, Griechischer Salat im Gurkenkörbchen, Lasagne und Spinat-Kirschtomaten Quiche.





 

Ich habe alle Gerichte bereits morgens zubereitet. Auch die Lasagne und die Quiche. Beides habe ich ofenfertig gemacht, im Kühlschrank zugedeckt gelagert und am Abend nur noch in den Backofen geschoben. Morgens gab es zwar wirklich viel zu tun, aber Dank der tatkräftigen Unterstützung von Mama und Schwester war auch das kein Problem. Und als die Gäste da waren, konnte ich mich total entspannen und genießen. Es war ein wirklich leckerer und gelungener Tag.

Dienstag, 13. August 2013

Himbeereis...

... und dieses mal wirklich!
Zum Geburtstag habe ich sie endlich bekommen: die KitchenAid Eismaschine - und noch viele andere KitchenAid Zubehörsets, die ich hier selbstverständlich nach und nach alle vorstellen werde. Schon vorab: ich liebe sie ALLE. Sie machen das Leben ja so viel leichter.

Ich hab die Eismaschine erst am Wochenende bekommen, sodass nach genauer Begutachtung, sauberem Waschen und 15 Stunden kühlen es gestern endlich so weit war. Ich habe das erste eigene Eis gemacht. Und natürlich musste es passend zur Farbe meiner KitchenAid Himbeereis sein:

1. Es war verführerisch gut.
2. Nach 10 Minuten war alles erledigt. 
3. Ich kann davon nicht genug bekommen...


Und das ist das Rezept für ca. 8 Personen (gefunden habe ich es auf dem Eis-Blog)
Ich habe morgens 600g tiefgefrorene Himbeeren zum Auftauen rausgestellt. Wer will kann natürlich genauso gut frische Himbeeren nehmen. Die aufgetauten Himbeeren habe ich pürriert und durch ein Sieb gedrückt, damit ich die Kerne herausfiltern kann. So wird das Eis noch feiner. In das feine Himbeerpüree 100g Zucker und eine Prise Salz einrühren. Danach 400g Sahne in der normalen Rührschüssel schlagen bis sie fast fest ist.  Alles zusammengeben, kurz umrühren und ab in die Eismaschine. Und die macht den Rest ganz alleine - während ich mich weiterhin um meine Gäste gekümmert habe. Einfach perfekt.
Die Bewertung von Freunden und Mann? Mmmmmhhhh. Kann ich noch mal was haben? 

Donnerstag, 8. August 2013

Running Outfit

Ich bin keine der Läuferin oder auch Sportlerin, die gerne in alten T-Shirts und noch älteren Shorts und komplett ausgelatschten Turnschuhen Sport macht. Ich will beim Sport gut aussehen. Das hat den einfachen Grund, weil ich mich dann von Anfang an so richtig wohl in meiner Haut fühle und alles gleich viel besser läuft. Ja, es ist natürlich nicht notwendig. Vor allem beim Laufen nicht. Aber ich versuche eben die größte mögliche Zeit in meinem Leben gepflegt zu sein und gut auszusehen.
Und jetzt zu meinem Lauf-Outfit: ich bin ein großer Pearl Izumi Fan. Ich finde das Design, die Funktionalität und den Preis wirklich toll. Letztes Jahr habe ich mir zum Geburtstag einige Sportsachen schenken lassen. Bei dieser Gelegenheit sei die Amazon Wunschliste erwähnt. Habt ihr die schon mal benutzt? Ich finde sie ja so praktisch. Wann immer ich egal auf welchen Seiten im Internet surfe kann ich Artikel die mir gefallen, der Amazon Wunschliste zufügen. (von allen Seiten, nicht nur Amazon) Sobald dann der Geburtstag oder Weihnachten ansteht, kann man die Wunschliste für einen bestimmten Personenkreis freigeben und die können sich dann etwas aus der Liste aussuchen, als gekauft markieren und schon bekommt man etwas was man wirklich will und hat gleichzeitig noch den Überraschungseffekt. Und sogar mein Opa ist total begeistert davon: dieses Jahr hat er mir gesagt, dass er sich endlich nicht mehr den Kopf zerbrechen muss um dann am Ende doch nur Geld zu schenken. Jeder hat eben lieber etwas echtes in der Hand anstatt Geld. Und mal ehrlich: ihr packt doch auch lieber Geschenke aus, oder?
So jetzt aber zurück zu meinem Sportoutfit. Also letztes Jahr habe ich mir dann einige Sportsachen schenken lassen, unter anderem die Pearl Izumi Kleidung.

Running

Bei Laufschuhen gehe ich keinen Kompromiss ein: konkret heißt das, dass die Laufschuhe nur beim Orthopäden gekauft werden. Der macht eine Analyse von meinem Laufstil auf dem Laufband und schaut sich die alten abgelaufenen Schuhe an. So bekommt man dem Laufstil entsprechend perfekte Schuhe.
Niemals nie fehlen darf meine Polar RCX5. Mein absoluter Favorit und Sporthighlight. Ich liebe diese Uhr. Sie bringt einfach so viel Spaß in den Sport. Man sieht genau welchen Puls man hat, in welcher Zone man sich befindet, wie schnell man ist, wie viele Höhenmeter man hinter sich hat, kann einen Wettbewerb gegen seine Zielzeit vornehmen, wird durch die Laufprogramme gezielt gecoacht. Usw. Obwohl die Uhr inkl. GPS sehr teuer ist, hat sie sich wirklich gelohnt.
Achso: und was natürlich auch niemals fehlen darf ist der perfekte Nagellack. So fühlt man sich noch besser und motivierter. Probiert's doch mal aus.

Mittwoch, 7. August 2013

Das Training läuft....

... naja, sagen wir mal es läuft, aber es könnte besser laufen.
Mein Rücken macht mir tatsächlich noch mehr Probleme als ich erwartet habe. So muss ich leider immer wieder schneller aufhören, als ich will bzw. geplant habe.
Am Samstag war ich im Freibad und habe Aquajogging gemacht. Ein bisschen geschämt hab ich mich ja schon. Es sieht so aus als ob auf der Wasseroberfläche ein Kopf auf und ab hüpft. Und man bewegt sich wirklich nur im Schneckentempo voran. Die lustigsten bzw. irritierendsten Blicke kommen übrigens von den älteren Herrschaften, nicht von den Jungen. Also entweder sie können es nicht fassen, dass überhaupt jemand so etwas tut oder dass ich in meinem Alter es tue.
Wie dem auch sei. Ich finde es eigentlich ganz cool. Es ist eine ganz andere Anstrengung und es ist wirklich anstrengend. Überwiegend sind Po und Beine in Bewegung, was ich hinsichtlich meiner Problemzonen perfekt finde. Ich bin außer Atem, was ich auch super finde, denn es heißt ich baue mehr Kondition auf. Und: mein Körper wird gestreckt, was für meine Erkrankung am Rücken optimal ist. Fazit: obwohl es wirklich lustig aussieht, ist es eine tolle Abwechslung zu den anderen drei Sportarten. Ich kann es euch nur sehr empfehlen. Den Aquajogginggürtel habe ich bei Declathon bekommen.

Am Sonntag war ich dann wieder im Freibad. Das Wetter ist aktuell auch einfach herrlich. Und mein Ziel war es 1.5 km zu schwimmen. Leider musste ich nach 500m kraulen abbrechen, weil es für den Rücken zu viel war und ich Schmerzen hatte. Ich könnte zwar unter Schmerzen weiterschwimmen, würde dann allerdings riskieren mich tagelang wieder nicht bewegen zu können. Und das brauch ich wirklich nicht. Also hab ich mich gefreut, dass ich überhaupt wieder 500m gekrault bin und vor allem in meiner alten Geschwindigkeit. Das ist das positive am Ausdauersport: so langsam wie man die Ausdauer aufbaut, so langsam baut man sie auch wieder ab. Und genau das passiert gerade bei mir. Ich habe in den letzten Wochen kaum an Ausdauer verloren und kann trotz Erkrankung wieder da weitermachen wo ich aufgehört habe.